Götter, Heilpflanzen und der Brexit – Europa-Projektwoche

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Als Europaschule des Landes Rheinland-Pfalz hat es sich das Are-Gymnasium zur Aufgabe gemacht, bei den Schülerinnen und Schülern das Verständnis für den europäischen Gedanken und das Bewusstsein für die europäische Gemeinschaft zu entwickeln. So veranstaltete man vor den Osterferien eine Projektwoche unter dem Motto: "We ARE Europe", an der die gesamte Schulgemeinschaft teilnahm. Dabei hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit an spannenden und jahrgangsübergreifenden Projekten teilzunehmen.

So erforschten etwa Frau Dr. Gippert und Herr Schumacher mit den Projekteilnehmern das Leben europäischer Götter und Helden und verglichen es spielerisch-kreativ mit dem heutigen Marvel-Universum. Bei Frau Rienecker und Frau Mindermann waren Scheren, Stoffe und Nähmaschinen sowie viel Kreativität gefragt: es wurden aktuelle Basteltrends und traditionelle Handwerkstechniken aus ganz Europa ausprobiert. Pünktliche Deutsche, teetrinkende Briten, temperamentvolle Italiener? Unter der Leitung von Frau Steinfort und Frau Stappen setzten sich Schülerinnen und Schüler der Orientierungsstufe humoristisch mit Vorurteilen und Stereotypen rund um europäische Länder auseinander. Eine weitere Projektgruppe kochte gemeinsam mit Frau Speicher und Herrn Schüller unterschiedliche europäische Gerichte und erstellte ein Kochbuch, das für einen guten Zweck zum Verkauf angeboten wird.

Auch der historische Blick auf Europa kam nicht zu kurz: Frau Nosek, Herr Braun und Herr Breuer-Winkler brachten den Schülerinnen und Schülern das römische Leben von vor 2000 Jahren näher: Man unternahm eine Exkursion zur Römervilla nach Ahrweiler und zum archäologischen Park nach Xanten. Ein Highlight war es, das Leben römischer Soldaten am eigenen Leib zu erfahren: Hierzu wurde das Are-Gymnasium von einer Kohorte besucht.

Schließlich wurde auch auf aktuelle politische Herausforderungen Europas eingegangen: Wie kann man den Brexit begreifen? Welche Auswirkungen hat das europäische Konsumverhalten auf die Entwicklungsländer? Wie können wir dem immer größer werdenden Müll-Problem in Zukunft begegnen? Sind die Klimaziele der Europäischen Union sinnvoll? Mit diesen und weiteren Fragen setzten sich weitere Projektgruppen mit Hilfe von Experten sowie bei Exkursionen konstruktiv und kreativ auseinander.

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