Newsletter 054 – SJ 2020/2021

Newsletter 054

Liebe Eltern,

heute ist eigentlich der letzte Schultag vor den Sommerferien, der Tag im Schuljahr, den alle Schüler*innen herbei sehnen. Leider ist es kein Tag der Freude geworden. Wir hatten sicherlich alle gedacht, dass die letzten beiden Schuljahre mit Corona schon sehr schlimm und schwierig für alle waren, aber das, was jetzt über Nacht über uns hereingebrochen ist, übertrifft alles was wir bisher erlebt haben. Niemand kann die wahre Dimension dieser Katastrophe zur Zeit überhaupt ansatzweise einschätzen. Jedes Mal wenn man denkt es ginge nicht mehr schlimmer, erfährt man von grausamen Schicksalen oder wird mit unfassbaren Bildern konfrontiert.

Es ist jetzt nicht die Zeit, sich mit schulischen Dingen zu beschäftigen. Das Are-Gymnasium wurde vollständig überschwemmt. Die Schule darf zur Zeit noch nicht betreten werden, so dass die genauen Schäden auch noch nicht beurteilt werden können. Unsere EDV ist natürlich auch abgestellt, so dass wir in diesem Bereich auch nicht einsatzbereit sind. Die Schüler*innen werden ihre Zeugnisse zu einem späteren Zeitpunkt erhalten. Auch die Schulbuchausleihe ist zur Zeit kein Thema. Da die Schule nicht betreten werden darf, kann auch kein Zugang zu den Schließfächern erlaubt werden. Unser Sekretariat ist nicht besetzt, so dass auch keine Telefonanrufe angenommen werden können. Sobald sich an dieser Situation etwas grundlegend ändert, werde ich Sie selbstverständlich sofort informieren. In dringenden Fällen können Sie uns immer per Mail erreichen: schulleitung@are-gymnasium.de

Ich und mein ganzes Schulleitungsteam sehen uns im Moment nicht in der Lage, valide Vorhersagen zu treffen, wie es in 6 Wochen weitergehen wird. Eines kann ich aber versprechen: Es wird, in welcher Form auch immer, irgendwie weitergehen. Die Are-Familie wird auch in dieser Katastrophe alles was in ihrer Macht steht tun, um unser Are-Gymnasium wieder mit Leben zu erfüllen. Gemeinsam werden wir das schaffen!

In der Zwischenzeit sollten wir alle, da wo wir helfen können, zupacken und denjenigen beistehen, die alles verloren haben und vor dem Nichts stehen. Diese Katastrophe können wir nur gemeinsam und solidarisch überstehen und hinter uns lassen.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und passen Sie auf sich auf.

Mit herzlichen Grüßen
Heribert Schieler

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